Jahreswechselrituale

Vor elf Jahren nahm ich das erste Mal an einem Meditationsretreat teil…

… und zwar über Silvester. Eine buddhistische Lehrerin, die ich sehr bewundere, führte uns am 31. Dezember durch ein ganz simples aber eindrückliches Ritual: Wir rissen ein Blatt Papier in sechs Stücke, schrieben drei Dinge aus dem vergangenen Jahr auf, für die wir dankbar waren, und drei Dinge, die wir im kommenden Jahr gerne loslassen wollten. Dann wurde ein Feuer im Kaminzimmer des alten Schlosses geschürt, in dem das Retreat stattfand; wir stellten uns schweigend in eine Reihe und warfen nacheinander die letzteren drei Zettel in die Flammen. Danach machten wir uns für den Abend bereit und feierten die beste Silvesterparty, die ich je erlebt hatte.

Seither habe ich dieses Ritual weiterentwickelt:

Für mich persönlich, was in manchen Jahren tagelange Schreibsessions mit sich brachte.
In Form von Arbeitsheften, die Hunderte von Leuten ausgedruckt und ausgefüllt haben, um das Ritual alleine durchzuführen.
Und bei besagtem Retreat, wo ich mittlerweile selber mehrere Jahreswechselworkshops angeleitet habe, in denen wir meditieren, schreiben, Geschichten teilen… und natürlich ein Feuer machen.

Dein Workshop hat mir so gut getan. Es war genau der Abschluss und Anfang, den ich mir gewünscht hatte, und den ich brauchte, um das alte Jahr loszulassen. Also Danke, und beglücke noch ganz viele Menschen mit Workshops dieser Art!

– Jelka, Workshop-Teilnehmerin

Ich liebe diese Tradition.

Jedes Jahr freue ich mich schon im Herbst auf die Zeit “zwischen den Jahren”, die ich mir zum Reflektieren und Träumen und Pläneschmieden nehme. Meistens habe ich ein bisschen Angst davor, mir die vergangenen zwölf Monate ehrlich anzusehen – weil ich mich dann damit konfrontieren muss, mal wieder nicht alles geschafft zu habe, was ich wollte. Manchmal habe ich Schuldgefühle, dass “mal wieder” so viele meiner Wünsche und Ziele auf der Strecke geblieben sind. Und jedes Jahr stelle ich ganz überrascht und berührt fest, wie viel eigentlich in dieser Zeit passiert ist und wie viel ich tatsächlich erreicht habe. Die Selbstvorwürfe lösen sich in Luft auf und ich bin stattdessen erfüllt mit Dankbarkeit, Freude und Stolz.

 

Und dann ist da die Vorfreude auf das neue Jahr, das wie ein frisches Tagebuch vor mir liegt, voller Möglichkeiten und neuer Entwicklungen. Auch das scheint manchmal etwas angsteinflößend und auch diese Sorgen legen sich ganz schnell, wenn ich anfange, mich mit diesem frischen neuen Jahr bekannt zu machen: Fixpunkte werden markiert; Hoffnungen und Träume werden Schritt für Schritt in Ziele, Pläne und konkrete nächste Schritte übersetzt. Am Ende habe ich das Gefühl, besser vorbereitet zu sein als je zuvor, bin mir ziemlich sicher, dass es das beste Jahr ever wird und kann kaum erwarten, dass es endlich losgeht 😉

Malwinas Workshops beim Winter Youth Retreat im Hotel Schloss Heinsheim waren jedes Jahr ein besonderes Highlight. Frisch und unverkrampft, aufgeräumt und wach hat sie die 40 bis 70 jungen Teilnehmern der Workshops berührt, begeistert und verzaubert. Glaubwürdigkeit und Kompetenz in Verbindung mit Eleganz und Humor … zauberhaft.

– Karl-Ludwig Leiter, Meditationslehrer & Autor

Ende 2018 habe ich dieses Ritual zum ersten Mal als 2-Tages-Workshop in München angeboten – ein Wochenende mit Meditation und Kontemplation, Schreibübungen, Austausch zu zweit und in der Gruppen, entspannter Innenschau und sanftem Yoga zwischendurch… Es war gut 🙂

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Bis dahin wünsche ich dir ein inspiriertes, freudiges, gesundes und erfüllendes Jahr!!! ♥

Du hast damals ein so wundervolles Ritual angeleitet, bei dem es darum ging, das alte Jahr loszulassen, und dem neuen zu begegnen. Mir ist das immer in Erinnerung geblieben und ich würde mir von Herzen wünschen, dass noch einmal zu erleben. (…) Danke DIR!

– Elke, Workshop-Teilnehmerin

Ich habe selten Trainer erlebt, die so gut vorbereitet sind und authentisch ihr eigenes Leben und Erlerntes weitergeben. Vielen Dank!

– Susanne Becker, Seminarmanagerin